Wie ich mich für meine Ideale einsetze

Seit ich denken kann, engagiere ich mich für Dinge und Themen, die mich bewegen. Schon als Jugendlicher demonstrierte ich in Brokdorf gegen den Bau von Atomkraftwerken oder gegen die Installation von Massenvernichtungswaffen. Mit 18 hätte ich es vielleicht nicht so gut argumentieren können wie heute, aber ich wusste auch damals schon, dass es eine völlig irrsinnige Idee ist, solche tödlichen Kraftwerke zu bauen und die Entsorgung der giftigsten Abfälle in der Menschheitsgeschichte einfach den nächsten tausend Generationen zu überlassen.

Die Angebote der politischen Parteien zur Mitwirkung haben mich persönlich bisher nicht überzeugt. Ich will konkret agieren. Unmittelbar! Will mit meiner Energie und meiner Leidenschaft konkrete Projekte auf den Weg bringen die dazu beitragen unsere gemeinsame Welt besser zu machen. Deshalb engagiere ich mich neben meiner Tätigkeit als Speaker, Redner und Moderator besonders und unter anderem in diesen Projekten.

Soziales Engagement

Menschen für Menschen – Wir alle sind Teil eines großen Ganzen

Was nutzt es, wenn es mir und den Meinen gut geht, aber um mich herum großes Leid herrscht?! Aus dieser Erkenntnis heraus beteiligte sich Jörg Heynkes Zeit seines Lebens an gemeinwohlorientierten und sozialen Projekten. In den letzten 20 Jahren spielte dabei vorwiegend die Quartiersentwicklung am Arrenberg eine Rolle, aber auch andere regionale und internationale Projekte sind ihm wichtig.

Durch zahlreiche Reisen während seiner Zeit als Fotograf in Länder wie Nicaragua, Kuba, Mexiko, Russland, Tansania, Marokko, Kamerun und die USA war es ihm möglich, eigene Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln sowie Kontakte zu knüpfen.

Deshalb unterstützt Heynkes seit vielen Jahren mit der VillaMedia und seinem Rotary Club Wuppertal-Bergisch Land zahlreiche Projekte wie z.B.

  • „Plan International“ durch die Patenschaft zweier Kinder in Guatemala
  • Die Arbeit von „Los Mujeres de Matagalpa“ in Nicaragua
  • Die „Kinderoase Lombok“ in Indonesien
  • Die Deutsche AIDS-Stiftung
  • Das Luise Winnacker Haus in Wuppertal
  • Den Lichtblicke e.V.
  • Winzig Stiftung
  • Die Lebenshilfe
  • Die „Aktion Kindertal“
  • Das Bergische Kinderhospiz
  • Den Wuppertaler Sportverein - WSV
  • Kulturelles Engagement

    Kultur ist Leben – Ohne Kultur ist das ganze Leben nichts Wert

    Der größte Glücksfall seines Lebens war die Chance, die Jörg Heynkes durch ein Engagement als Jungdarsteller bei den Wuppertaler Bühnen geboten wurde. Über zwei Spielzeiten hinweg durfte er im Alter von 15-16 Jahren in vier verschiedenen Schauspielproduktionen auf den „Brettern die die Welt bedeuten“ des Wuppertaler Schauspielhauses mitwirken. Kinderrollen in den Stücken „Agnes Bernauer“, „Ein Volksfeind“, „Sein Leben“ und „Das Geld liegt auf der Bank“ ermöglichten ihm Erfahrungen, die sein Leben nachhaltig verändert und geprägt haben: Heynkes erfuhr Respekt, Zuneigung, Anerkennung, Kontakte, Leidenschaft und Hingabe, woran er extrem gewachsen ist. Seitdem hat Jörg Heynkes eine enge Bindung zum Theater und allen kulturellen Aktivitäten.

    Pina Bausch, die Heynkes damals oft persönlich erleben durfte, und ihr wunderbares Schaffen haben sein Leben bereichert: „Nie werde ich die Stunden vergessen, in denen ich als junger Mann in der Lichtburg fasziniert bei den Proben zusehen durfte".

    Mehr als 15 Jahre konnte er sich zudem als Fotograf selbst künstlerisch betätigen und an zahlreichen ambitionierten Projekten mitwirken: Kinderbücher, Kalender, Multivisionsshows und viele andere Produktionen durfte Jörg Heynkes gestalten und realisieren.

    Auch in der VillaMedia konnten in den letzten Jahren viele spannende Kulturprojekte angegangen und umgesetzt werden. Sowohl bei der Kooperation mit dem TIC-Theater und der damaligen Produktion „Wuppergala“, gemeinsam mit Iris Panknin, Charles, Vladimir Burkhardt und Marius Freitag bei der ambitionierten Musikreihe „Soundscapes“ als auch im Jahr 2015 gemeinsam mit Ulrich Rasch, Uli Wevelsiep und Tobias Deutschmann bei dem Projekt „Rudolph“.

    Klimaquartier Arrenberg

    Der Arrenberg im Aufbruch – Vom Problemviertel zum Vorzeigequartier

    Seit Gründung der VillaMedia im Jahr 1998 verbringt Jörg Heynkes die meiste Zeit seines Lebens am Arrenberg: „Das verbindet: Mit den Menschen, den Unternehmen dort, dem Groove dieses ganz besonderen Quartiers, meines Kiez´!“

    Mit der Gründung des Vereins Aufbruch am Arrenberg e.V. im Jahr 2008 konnte eine unglaubliche Bottom-up Entwicklung in Gang gesetzt werden. Eine große Zahl von ehrenamtlich engagierten Menschen stoppt hier auf sensationelle Art und Weise eine vierzigjährige Abwärtsspirale und organisiert einen Aufbruch hinein in eine beispielhafte Aufstiegsdynamik.

    Nach der ungeheuren Zuspitzung der Thematik „Begrenzung des Klimawandels“ und den Erfahrungen mit der Entwicklung des Energienetzwerkes VillaMedia entstand die kühne Idee, mit dem Klimaquartier Arrenberg erstmals in Europa ein ganzes städtisches Quartier bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es die richtigen Konzepte zu entwickeln und die Menschen dafür zu begeistern. Ein extrem komplexes und faszinierendes Projekt, das Jörg Heynkes Ihnen gerne voller Enthusiasmus in seiner Eigenschaft als Speaker bei einem Vortrag näherbringt .

    Um jetzt schon mehr über diesen Projekt zu erfahren, sehen Sie sich einfach auf folgenden Websites um:

    www.klimaquartier-arrenberg.de
    Quartiere entwickeln – Klimaquartier_Arrenberg PDF

    Solar schweben

    Energie selbst produzieren – Für den Ausbau der Solarenergie in Wuppertal

    Durch Anregung einiger Mitaktivisten wie z.B. Andreas Bordon von Solsmart und Eugen Eichmann von der Energie Agentur NRW entstand im Sommer 2015 die Idee, mit dem Projekt „Solar schweben - 1000 Dächer für Wuppertal“ eine Initiative zu begründen, die dem Thema Solarenergie endlich auch in Wuppertal Auftrieb gibt.

    „Die Notwendigkeit hierfür liegt in der Tatsache, dass dieses unglaublich wichtige Thema in Wuppertal aus ideologischen Gründen über viele Jahre durch die Stadtspitze und die WSW blockiert wurde“, so Jörg Heynkes.

    „Wenn die Klimawende gelingen soll und wir Menschen auch in Zukunft eine Chance haben möchten zu überleben, dann müssen alle Bewohner dieses Planeten in Europa, Deutschland, NRW und eben auch in Wuppertal ihren Beitrag dazu leisten. Das haben wir in Wuppertal jedoch bisher in keiner Weise getan. Zur Verdeutlichung: Deutschlandweit wurden im Jahr 2015 ca. 33% der elektrischen Energie mit erneuerbaren Energien hergestellt; in Wuppertal waren es lediglich 1,5%! So kann es auf keinen Fall weitergehen!“

    Wuppertal hat nur wenige Möglichkeiten, grünen Strom mit Windkraft und Wasserenergie zu erzeugen. Das größte Potential liegt hier in der Solarenergie. Ca. 60% der geeigneten Wuppertaler Dächer würden heute ausreichen, um den gesamten Strombedarf der Stadt zu decken. Natürlich gehören dazu dann auch entsprechende Speichersysteme.

    Gemeinsam mit anderen engagierten Akteuren wie z.B. Boris Küpper von der Firma Küpper Bros., Patrick Hahne von der Sparkasse Wuppertal, Sonja Kampczyk von FKK Design, den Wuppertaler Stadtwerken, Rolf Kinder von der Stadt Wuppertal usw. rief Jörg Heynkes aus den oben genannten Gründen diese Initiative ins Leben.

    Mithilfe von Vorträgen, Messeauftritten und einer umfangreichen Roadshow möchten alle Beteiligten die Wuppertaler Bürger und Unternehmer von der Wichtigkeit und den enormen (auch wirtschaftlichen) Vorteilen der Sonnenenergie überzeugen.

    Sind auch Sie neugierig geworden? Unter folgendem Link finden Sie alles über das Projekt „Solar schweben“ und seine Fortschritte:

    www.solar-schweben.de

    W-EMOBlL 100

    Verantwortungsvoll mobil – Innovation und Effizienz

    Es war im Jahr 2011 als der Renault „Twizy“, ein Elektroauto, Jörg Heynkes in einem Pariser Showroom in seinen Bann zog. Sofort war Heynkes klar, dass nun endlich auch für ihn das Zeitalter der elektrischen Mobilität begonnen hatte – die Auslieferung des Wagens zögerte sich jedoch noch bis zum April 2012 hinaus.

    „Durch die Auseinandersetzung mit dem Thema Ladeinfrastruktur in Wuppertal und der damaligen Weigerung der Wuppertaler Stadtwerke (WSW), diese in ausreichender Weise zu bauen, wuchs in mir die Lust, andere Bürger und Unternehmer für das Thema Elektromobilität zu begeistern“, so Heynkes. Zugrunde lag die logische Schlussfolgerung: Wenn erst einmal mindestens 100 Elektroautos auf Wuppertals Straßen unterwegs sind, werden die WSW und die Stadt nicht umhin kommen, für die nötige Infrastruktur zu sorgen. Es entstand das Projekt W-EMOBIL100. Gemeinsam mit dem Verein Wuppertal Aktiv konnte Jörg Heynkes innerhalb von 4 Monaten 100 Zusagen für die Anschaffung eines Elektroautos einholen, was Ende Oktober 2012 - gemeinsam mit dem Umweltminister des Landes NRW, Johannes Remmel - mit einem großen Event auf dem Laurentiusplatz gefeiert wurde. Im Zuge der Feier wurde Wuppertal zur Hauptstadt der Elektromobilität gekürt: Zu diesem Zeitpunkt ein echtes Novum.

    „Bedauerlich ist, dass die Stadt Wuppertal aus dieser fantastischen Vorlage eines bürgerschaftlichen Engagements nichts gemacht hat“, merkt Heynkes an. „Doch wir geben nicht auf: Auch heute besteht noch eine feste Community in Wuppertal, die über Elektromobilität aufgeklärt und Events sowie Akteurstreffen organisiert, um das Thema voran zu treiben".

    Sind auch Sie interessiert am Thema Elektromobilität? Gerne führe ich Sie als Redner bei einem Vortrag in diese komplexe Thematik ein und habe hier bereits eine interessante Sammlung an Videos für Sie zusammengestellt. Zusätzliche Informationen finden Sie auf unserer Webseite und unserer Facebookseite. Verpassen Sie keine Neuigkeiten:

    Facebookseite W-EMOBIL 100

    Bergischer Energiewendestammtisch

    Gemeinsam stark – Der Energiewendestammtisch im Bergischen

    Ausgehend von der Initiative W-EMOBIL100 entwickelte sich im Jahr 2013 der Bergische Energiewendestammtisch. Jeden letzten Montag im Monat findet dieser um 19.00 Uhr in zwei unterschiedlichen Locations statt: Als Gastgeber wechseln sich die Wuppertaler VillaMedia und das Solinger Mehrgenerationenhaus ab.

    Organisiert wird das Ganze von Ingeborg Friege in Solingen und Jörg Heynkes in Wuppertal. Als Mitveranstalter sind der Bundesverband Elektromobilität, die Bergische Energiegenossenschaft (BBEG), die Bürgerenergie Solingen und W-EMOBIL100 beteiligt.

    Der Bergische Energiewendestammtisch bietet jeden Monat aufs Neue spannende Vorträge zu Themen rund um die Energiewende und die Möglichkeit gemeinsam in einen Dialog zu treten und Netzwerke mit anderen Interessierten zu erschließen. Der Eintritt ist frei.
    Um keine Neuigkeit zu verpassen, verknüpfen Sie sich gern mit unserer Facebookseite

    Facebookseite Bergischer Energiewende Stammtisch

    Energienetzwerk VillaMedia

    Mit gutem Beispiel voran – Die VillaMedia als nachhaltiger Energieproduzent

    Seit Gründung der VillaMedia im Jahr 1998 bemühten die Verantwortlichen sich um nachhaltige und ressourcensparende Strategien. Die erste Solaranlage wurde bereits 1999 gebaut; die zweite folgte im Jahr 2008. 2006 begann das VillaMedia Team damit, die Beleuchtungsanlagen von Heißlicht auf LED Beleuchtung umzustellen. Im großen Veranstaltungssaal bedeutete dies z.B., dass die alte Veranstaltungstechnik mit insgesamt ca. 120.000 Watt an Lichtleistung durch eine neue mit ca. 10.000 Watt an Lichtleistung ersetzt wurde. „Die so entstandene Energieeinsparung war phänomenal!“, stellte Jörg Heynkes schon nach kurzer Zeit fest.

    Diese Erfolgserlebnisse hatten zur Folge, in der VillaMedia seit 2012 kontinuierlich in eine eigenständige und klimaneutrale Energieversorgung investiert wird. So wurden die vier Gebäude des VillaMedia-Komplexes durch ein eigenes Wärme-, Strom- und Datennetz zu einem sogenannten Microgrid umgebaut. Heute existiert eine Energiezentrale, die alle vier Gebäude mit Wärme und Strom versorgt. Hierzu zählen fünf neue zusätzliche Solaranlagen, die direkt in das hauseigene Netz einspeisen. Hinzu kommen ein mittelgroßes Blockheizkraftwerk und eine Brennstoffzelle. Beide werden, ebenso wie der Spitzenlastkessel, mit „grünem Gas“ versorgt. Bilanziell, also das ganze Jahr betrachtend, produziert die VillaMedia mithilfe der genannten Maßnahmen ca. 10% mehr Energie, als sie verbraucht. Bedingt durch die Tatsache, dass noch kein Stromspeicher vorhanden ist, wird aktuell ein Autarkiegrad von ca.70% erreicht. Dies ist, verglichen mit den Werten anderer Projekte in der BRD, ein absoluter Spitzenwert.
    Zu Beginn des Jahres 2016 wurden nun schließlich die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, überschüssige Energie im sogenannten „Power to Heat“- bzw. „Power to Cool“- Verfahren zu speichern.

    „Der nächste Schritt ist die Investition in einen stationären Elektrospeicher mit 100 kWh Speichervolumen. Hinzu kommt, dass wir eines unserer sechs Elektroautos in Zukunft als bidirektionalen Pufferspeicher nutzen werden“, so Jörg Heynkes. Als Teil des Forschungsprojektes LokSmart II entwickelt die VillaMedia mit zahlreichen Partnern die notwendigen technologischen Anwendungen, um dieses Vorhaben auf möglichst effiziente Weise zu realisieren. Gelingt die Umsetzung, wird die VillaMedia einen Autarkiegrad von etwa 90% erreichen: „Die verbleibenden 10% sind zwar technisch machbar, ökonomisch betrachtet jedoch Irrsinn“.

    Der Deutsche Solarpreis

    VillaMedia gewinnt den Deutschen Solarpreis 2016

    Im Spätsommer 2016 gewinnt Jörg Heynkes für die VillaMedia den "Deutschen Solarpreis 2016". Sie habe „ein umfangreiches und innovatives Gesamtkonzept zur Nutzung Erneuerbarer Energien mit großer Öffentlichkeitswirksamkeit“, heißt es in der Begründung der Jury. Die VillaMedia gilt deutschlandweit als Musterbeispiel dafür, wie sich Gebäude autark mit Energie versorgen können. Regelmäßig empfangen Jörg Heynkes und sein Team in der VillaMedia Gäste aus der gesamten Republik, die sich über das Verfahren informieren möchten. Der Deutsche Solarpreis zeichnet Akteure aus, die ihre Energiesysteme durch Innovation und Engagement auf Erneuerbare Energien umgestellt haben und so als Vorbilder und Impulsgeber fungieren. Er wird von der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien und der EnergieAgentur.NRW vergeben.